BILBAO y lo que pasó

Unser Kurzausflug nach Bilbao begann denkbar schlecht, denn schon Stunden vorher regnete es heftig. Doch keiner ließ sich seine gute Laune verderben und nach drei Stunden angenehmer Busfahrt kamen wir endlich, ein bisschen erschoepft in unserem Hotel an. Von der Auswahl unserer Unterkunft waren wir keineswegs enttaeuscht, da wir in einem vier Sterne einquartiert waren. Da die Zimmereinteilung schon auf der Fahrt im Bus stattgefunden hatte, funktionierte alles reibungslos und alle waren schnell auf ihren Hotelzimmern.

Um neun Uhr war Abendessen angesagt und nachdem auch die letzten Maedchen endlich eintrudelten, machten wir uns auf den Weg Richtung Innenstadt. Am stadtbekannten Theater trennten wir uns und jeder hatte die Moeglichkeit, Bibaos Nachtleben kennen zu lernen und die zahlreichen Facetten der Stadt zu erleben. Stundenlang irrten wir durch die Gassen Bilbaos, was denkbar schwierig war, da am Freitag klar Feierabendlaune in der ganzen Stadt verbreitet war und die Strassen komplett verstopft waren.

Nach ungefaehr drei Stunden machten wir uns dann auf den Weg zurueck ins Hotel, um dort noch den Abend zu verbringen.

Dies waren meine Eindruecke vom ersten Tag in Bilbao, – ein interessantes und eindrucksvolles Erlebnis fuer mich und fuer alle.

Wenn sie mehr ueber unsere Reise nach Bilbao z.B den Besuch im Guggenheim Museum wissen moechten, lesen Sie gern auch die anderen Beiträge.

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Luxury Report- Ercilla Hotel Bilbao

Um in die nordspanische Atmosphaere und das pulsierende Nachtleben der baskischen Hauptstadt und Kulturmetropole Bilbao einzutauchen, brachen wir bereits direkt nach der Schule mit unseren spanischen Kommilitonen in einem modern ausgestatteten Reisebus auf.

Nach einer entspannten vierstündigen Fahrt, in der viele der unseren Schlaf suchten, um für eine durchzechte Nacht gewappnet zu sein, kamen wir endlich vor dem sich im belebten Stadtzentrum Bilbaos zwischen Restaurants und Boutiquen befindenden Vier-Sterne Hotel an.

Schon beim Betreten der modernen, aber doch zeitlosen Hotellobby stach uns sofort die ueppige Innenaustattung und der ueberschwaengliche Luxus in die Augen.

Nachdem wir die key cards für unsere bereits resevierten Zimmer erhalten hatten, bekamen wir ein paar Minuten, um die neugewonnenen Impressionen auf uns wirken zu lassen und uns von der Fahrt in unseren Betten auszukurieren und uns für die Nacht und den darauf folgenden Tag zu organisieren.

Im Kollektiv mit den Lehrkraeften trafen wir uns daraufhin in der Eingangshalle, wo wir vor Vorfreude strahlende Mitschueler erblickten, die nur so darauf warteten, endlich die Geheimnisse der Stadt zu erkunden.

–> del grupo de Leonardoo15

BILBAO

Regentropfen rannen über unsere Gesichter und benetzten unsere Hautporen. Nasskalte Haare klatschten mir ins Gesicht. So hatte ich mir Spanien eigentlich nicht vorgestellt. Wir marschierten durch Sintfluten, die der Himmel über uns ausgoss. Unaufhaltsam kamen wir unserem Ziel näher, dem Bus, der uns in das gelobte Land bringen sollte. Bilbao! Schweratmend gingen wir die Stufen des Buses hinauf. Eine wohlige Wärme empfing uns und breitete sich in unseren Körpern aus. Befreit von diesem Schlachtfeld der Elemente liessen wir uns aufatmend auf unsere Sitze fallen. Die Reise konnte beginnen. Nach mehr als drei Stunden kraftaufreibender Fahrt gelangten wir an den Ort, wegen dem wir Stunden zuvor uns durch Regen und Wind gekämpft hatten, und es hat sich gelohnt. Es schien zwar nicht die Sonne, aber es regnete auch nicht. Überwältigt von der unvergleichlichen Pracht des Hotels, betraten wir unsere Zimmer und mussten feststellen, dass es zwei grosse, weiche, flauschige und warme Betten gab, sowie ein drittes, ein Feldbett. Naja wer zuerst kommt, mahlt zuerst – oder auch nicht! Nach dem Kampf um die Betten, ging es daran Bilbao zu erkunden und nach Feinden Ausschau zu halten. In einer gemeinsamen Formation, ohne Disziplin oder Ordnung, marschierten wir auf den Plaza Mayor zu. An dem wir uns dann in Gruppen aufteilten und die Stadt erkundeten. Der interessanteste Ort war ein gigantischer Süssigkeitenladen, in dem sich Berge von Süssigkeiten stapelten. Man fühlte sich wie im Himmel, zumindest stelle ich ihn mir so vor. Das Erste, was ich dann jedoch am nächsten Morgen spürte, war ein beklemmendes Bauchgefühl. Mir war schlecht. Naja, es half alles nichts, also ab zum Frühstück und raus aus dem Hotel, zum Museum und Monumentum Guggenheim. An und für sich fand ich, das Haus selber schöner und interessanter als die Ausstellungstücke, aber jedem das Seine. Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende und ich wäre noch gerne einen Tag länger geblieben.